nicht nur für Beginner
Lernen Sie eine faszinierende Sportart auf eine informative und spielerische Weise kennen.
Sie haben noch nie Golf gespielt und möchten diesen außergewöhnlichen Sport kennenlernen, oder Sie wissen schon, dass das Golfspiel zu Ihrer Leidenschaft wird? Dann ist unser Basiskurs der richtige Einstieg.
unser Angebot :
In einem auf der Anlage des Golfclub Teutoburger Wald stattfindenden "start golf" Schnupperkurs erhalten Sie für 49,- € einen ersten Einstieg in die Welt des "GOLF".
Unsere 3-stündigen "start golf" Kurse bieten Ihnen die Möglichkeit das Erlebnis "Golfspiel" so intensiv wie möglich zu erleben. Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung unserer Pros heißt es für Sie "den Ball fliegen lassen". Alle notwendigen Hilfsmittel wie Golfschläger, Übungsbälle usw. werden selbstverständlich gestellt. Darüber hinaus beinhaltet der Kurs eine 45-minütige Pause mit Mittags-Lunch und einen Logoball als Erinnerung. Nutzen Sie die Zeit über das soeben erlente zu sprechen oder lassen Sie sich Ihre Fragen zum Golfsport beantworten.
Kommen Sie ruhig bevor Ihr Schnupperkurs beginnt und schauen Sie sich um, beobachten Sie das Geschehen auf unsere Driving Range oder dem Golfplatz. Nehmen Sie Platz auf unserer Clubhausterasse und genießen Sie das Erlebnis "Golf".
Haben Sie Fragen?
Unsere Mitglieder, die Golftrainer und unsere Mitarbeiter im Büro freuen sich auf Ihr Interesse.
START GOLF - Schnupperkurstermine 2012 finden Sie in hier:
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| Termin | Uhrzeit | Kurs | Info |
| So., 18.03.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 01 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| Sa., 14.04.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 02 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
| So., 29.04.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 03 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| So., 20.05.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 04 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
| Sa., 10.06.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 05 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| So., 24.06.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 06 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
| Sa., 07.07.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 07 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| Sa., 11.08.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 08 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
| Sa., 08.09.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 9 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| So., 23.09.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 10 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
| Sa., 06.10.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 11 | Ihr Pro: Ralf Berhorst |
| So., 21.10.12 |
Teil 1 - von 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagspause im ROSSINI (Zeit für die ersten Fragen) Teil 2 - von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr |
"start golf 2012" - Kurs 12 | Ihr Pro: Lutz Plesse |
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Möchten Sie mit Freunden und/oder Bekannten einen Schnupperkurs buchen???
Kein Problem, ab 6 Person können Sie einen individuellen Termin reservieren, Ob Mittwoch abend oder Sonntag morgen. Wir informieren Sie gern.
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- Die ersten "Stock- und Ball-Spiele" mit dokumentierten Spielregeln gehen auf das erste Jahrtausend vor Christus zurück.
- Die Chinesen des Ming-Zeitalters spielten das Spiel SUIGAN, die japanische Aristokratie der Nara-Periode im 8. Jahrhundert vor Christus das Spiel DAKYU.
- Golf wurde als "kolven" erstmals 1297 in Holland erwähnt. Golfplätze in Holland: Loenen van de Velde 1297Brielle 1387Haarlem 1390Dordrecht 1404Naarden 1456
- Erste urkundliche Erwähnung des Golfspiels durch König James in Schottland 1457.
- Erster Golfclub in England, Black Heath GC 1608.
- Der (erste Ball) Featherie wird eingeführt 1618.
- Thomas Kincaid vollzog die erste Unterrichtsunterweisung 1687.
- Gründung der "Society of St.Andrews Golfers" heute R&A war 1754.
- Namensänderung von "Society of St.Andrews Golfers" zu "Royal & Ancient GC of St.Andrews" war 1834.
- Der Guttapercha Golfball kommt auf den Markt und verdrängt den Featherie Ball 1884.
- Festlegung einer Golfrunde auf 18 Loch 1858.
- Erste British Open in Prestwick über 3 x 12 Loch 1860.
- Der erste GC für Frauen wird in St. Andrews gegründet 1867.
- Erster Golfplatz entsteht in Adelaide, Ausralien 1870.
- Erster Golfbetrieb im Kurpark von Bad Homburg 1889.
- Der Golfplatz in Bad Homburg wird gebaut 1891.
- Der Lochdurchmesser wird auf 4 ¼ " festgelegt 1891.
- Die Ladies´ Golf Union wird in GB gegründet und Margret Scot gewinnt die ersten Ladies Amateur Championships 1893.
- Gründung der US Golf Association (Amateur Golf Verband) 1894.
- Die ersten deutschen Golfclubs werden gegründet, Berlin-Westend und Bremen zur Vahr 1895.
- Erste US Open in Newport, Gewinner Horace Rowlins über 36 Löcher 1895.
- Gründung des Golfclubs Bad Homburg 1899.
- Golf ist erstmalig Olympisch 1900.
- Bei den Damen und Herren gewannen Amerikaner. Einführung des Golfballes mit festem Kern und gewickeltem Gummiband, der "Haskell" 1903.
- Gründung des Deutschen Golf Verband e.V. in Hamburg, Präsident J.V. Wenzel 1907. Gründungsclubs: GC Bremen zur VahrGC BerlinHamburger GCGC KitzebergGC Leipzig GaschwitzGC Wentdorf ReinbekGC Baden Baden
- Erste German Open in Baden Baden, Gewinner Harry Vardon, Score 279 1911.
- Der Golfball mit Kompression wird eingeführt 1912. Erste internationale Amateur Meisterschaften, Gewinner Elliot Ruffer 1913.
- Gründung der US Professional Golfers Association 1916.
- Erste US PGA Championship, Sieger James M. Marnes in Siwanoy Lochs 1916. Erfindung des Tees durch Dr. Wilhelm Lowell 1920.
- Vereinheitlichung der Ballgröße und des Gewichtes, 1.62 oz und 1.62 inches 1921.
- Die USA gewinnen den ersten Walker Cup auf Long Island, New York 1922.
- Der Stahlschaft wird von der USGA genehmigt 1926.
- Die USA gewinnen den ersten offiziellen Ryder Cup in Worcester, Massachusetts 1927.
- Der DGLV wird erstmals gegründet 1927.
- Bobby Jones gewinnt den "alten" Grand Slam 1930.
- British Open, US Open, US Amateur und British Amateur Festlegung der Ballgröße und des Gewichtes, 1.55 oz und 1,68 inches 1931.
- Gordon Stableford erfindet die Stableford Wertung 1932.
- Erste US Masters, Gewinner Horton Smith (Score 284), 1934.
- Platzarchitekten: Allister McKenzie und Bobby Jones Gründung der European Golf Association in Luxemburg 1937.
- Der Royal & Ancient Golf Club legt das Maximum von 14 Schlägern fest 1937.
- Byron Nelson gewinnt 18 Turniere, elf in Reihenfoge 1945. Wieder- bzw. Neugründung des Deutschen Golflehrer Verbandes e.V. und des Deutschen Golf Verbandes e.V. 1947.
- Gründung der Ladies Professional Golfers Association, USA 1950.
- Royal & Ancient GC und US Golf Association einigen sich auf Golfregeln 1951.
- Gründung der Asia Golf Confederation 1963.
- Der erste extra-terrestrische Golfschlag - Im Februar 1971 spielte Alan Shepard - Kommandeur der Apollo 14 - 2 Bälle mit einem eigens angefertigten Eisen auf der Oberfläche des Mondes. Der erste Schlag soll nach eigenen Angaben, obwohl mit nur einer Hand geschlagen, begünstigt durch die niedrige Schwerkraft beinahe 200 yards weit geflogen sein.
- Lee Trevino gewinnt die: British Open, US Open und Canadian Open 1971.
- Der 1.68 inches Ball wird erstmals bei den British Open für Professionales obligatorisch 1974 .
- Die Tournament Players Dinision der Britsh PGA wird gegründet 1975.
- Gründung der Women`s Professional Golfers Association 1979.
- Erster Deutscher gewinnt die German Open, Bernhard Langer in Hamburg 1981.
- Bernhard Langer, 1. Order of Merit der PGA European Tour 1981.
- Bernhard Langer, 1. Order of Merit der PGA European Tour 1984.
- Bernhard Langer gewinnt die US Masters 1985. Einführung des Congus Vorgabesystem in Deutschland 1986.
- Bei der Lancome Trophy gibt es nach Turnierabbruch wegen Dunkelheit zwei Sieger, Bernhard Langer und Severiano Ballesteros 1986.
- Das europäische Ryder Cup Team gewinnt erstmals in den USA 1987.
- Gründung des Professional Golf Pools 1988.
- Namensänderung der WPGA zur Women`s Proffessional Golfers European Tour 1989
- Weltweite offizielle Vereinheitlichung der Ballgröße, 42.67 mm und Gewicht 45,93 Gramm, Abfluggeschwindigkeit 76,27 m/sec. 1990.
- Bernhard Langer und Torsten Giedeon gewinnen den World Cup in Orlando, Florida 1990.
- Gründung der Professional Golfer Association (PGA) of Europe 1990.
- Der teuerste Schläger der Welt, ein Eisenschläger aus dem 17. Jahrhundert, der in einer Hecke in der Nähe des North Berwick Golf Clubs gefunden worden war, wurde in einer Auktion bei Christie's 1991 von einem amerikanischen Händler zu einem Preis von rund 107.000,00DM erworben.
Tipps:
ZU FLACHER BALLFLUG
Wenn Ihre Eisenschläge zu flach ausfallen, versuchen Sie sehr wahrscheinlich die Bälle „hochzuschaufeln“ anstatt auf den Ball hinabzuschlagen. Vergessen Sie nicht: Man muss mit den Eisen nach unten schlagen, um den Ball in die Luft zu bekommen!
BALL FLIEGT RECHTS
Der sogenannte Push entsteht, indem der Körper sich im Abschwung nicht genügend nach links dreht, die Arme den Ball aber nach rechts wegdrücken (daher der Befriff: to push = schieben). Die Abhilfe: Legen Sie parallel zur Ball-Ziellinie vor sich ein Brett auf den Boden. So schwingen Sie instinktiv entlang der Linie.
VON OBEN KOMMEN
Verringern Sie den Griffdruck! Eine zu große Anspannung in den Händen führt dazu, dass man den Schlägerkopf zum Ball hinschleudert.
BALL FLIEGT LINKS
Für den sogenannten Pull gibt es viele Ursachen. Die bei weitem häufigste aber ist die falsche Ausrichtung zum Ziel: Der Golfer ist zu weit nach rechts in Relation zur Ball-Ziellinie ausgerichtet.
Das richtige Timing
Wenn nur das Divot, aber nicht der Ball fliegt, passt das Timing nicht. Das Lernziel heißt dann: Aus einem Boden-Ball-Kontakt einen Ball-Boden(Divot)-Kontakt zu machen.
1. WAS VERSTEHT MAN UNTER TIMING?
Die Praxis und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen eindeutig, das ein Lernen in „Teilschritten“ beim Golf nicht den erwünschten schnellen Erfolg bringt. Denn: eine Bewegung ist immer ein Ganzes (und bekanntlich „mehr als die Summe seiner Teile“). Vereinfacht dargestellt kommt eine Bewegung zustande aufgrund eines äußeren Reizes (oder Signals oder einer Information) in Verbindung eines physischen Antriebsmoment und den dann folgenden Steuerungsimpulsen vom Gehirn an die Muskulatur. In dieser wird Kraft durch Energie erzeugt. Eine gekonnte Bewegungsausführung ist dann ein abgestimmter Wechsel zwischen Muskelanspannung und Entspannung. Diesen Spannungs- und Entspannungswechsel nennt man intermuskuläre Koordination. Läuft diese Koordination räumlich und zeitlich in der gewünschten Form ab – z.B. in Form eines richtig ausgeführten Golfschwungs – so spricht man von einem guten Timing.
2. WIE MAN SEIN TIMING WIEDERFINDET:
- Nehmen Sie eine korrekte ANSPRECHPOSTION ein und entspannen Sie sich im Hals- und Schulterbereich (sehr wichtig!). Führen Sie dann ein Hin- und Herpendeln mit dem Schläger vor dem Körper aus, links und rechts jeweils über die Waagrechte. Hierbei ist wichtig, dass Sie den Schläger immer den gleichen weichen Griffdruck halten.
-Versuchen Sie bei den PENDELSCHWÜNGEN das Gewicht des Schlägerkopfes zu spüren. (Um Bewegung zu verstehen, braucht es Gefühl, nicht Anstrengung)
-Erweitern Sie die Pendelschwünge, bis der Schlägerkopf jeweils ÜBER SCHULTERHÖHE kommt und achten Sie dabei immer auf den gleichmäßig weichen Griff. „Fühlen“ Sie die Schwungbahn des Schlägerkopfes.
-Schlagen Sie jetzt mit HALBEN SCHWÜNGEN aufgeteete Bälle mit kurzen oder mittleren Eisen und erfühlen Sie dabei den weichen Griff, d.h. der Griffdruck ist in der Ansprechposition, im Rück- und Durchschwung stets gleichmäßig weich!
-Jetzt folgen GANZE SCHWÜNGE. Achten Sie auch hier auf den weichen Griffdruck während der Rück-, Ab- und Durchschwungsphasen. Würden Sie im Umkehrschwung von Rück- und Durchschwung den Griffdruck verstärken, zerstören den Für den Schwung notwendigen notwendigen natürlichen Spannungs- und Entspannungsablauf (Timing!). Denn der plötzlich starke Griffdruck wirkt sich ohne bzw. gegen Ihren Willen über die Arm- und Schultermuskeln auch auf die Rückenmuskulatur aus. Durch diese Einwirkung verkürzen sich die Muskeln, man wird im wahrsten Sinne des Wortes kleiner und haut zu stark von oben in den Boden und auf den Ball.
DESHALB: Weicher Griff – und Sie schwingen durch den Ball!
Dieser Beitrag ist zu finden im Golf Journal Heft 7 , Juli 2000.
Das Problem mit dem Bunkerspiel
Eine große Mehrheit der Golfer steht so am Ball, dass es für sie fast unmöglich ist, bei Ihrem Golfschwung den richtigen Winkel zu erzeugen. Bei Golf und speziell beim Bunkerspiel, geht es jedoch lediglich darum, den richtigen Winkel zu erzeugen, den der Schlägerkopf auf dem Weg zum Ball verfolgen muss. Manchmal liegt das Grundübel der vielen Hacker, Hoppler und all den anderen schlechten Schlägern in der Ballposition.
Wenn Sie den Ball extrem vom rechten Fuß spielen, wie es bei so vielen Leuten zu beobachten ist, dann werden Sie den Ball niemals aus dem Bunker bekommen. Zum einem kann man den Ball nicht hoch genug schlagen. Zum anderen dringt der Schlägerkopf in einem zu steilen Winkel in den Sand ein. Anders ausgedrückt gräbt sich der Schlägerkopf in den Sand ein, anstatt durch ihn hindurch zu gleiten. Wenn das geschieht, bleibt der Ball in der Regel im Sand liegen.
Das ist genau der Punkt, den ich mit Mangel an Wissen meine. Schlechte Bunkerspieler stellen sich in den Sand und beginnen zu „graben“, so als ob sie einen freien Tag an einem abgesperrten Strand verbringen würden. Manchmal denke ich, man sollte ihnen einen Eimer und eine Schaufel zuwerfen, damit sie besser Muscheln suchen könnten. Dann hätten sie für all ihre Bemühungen wenigstens eine Belohnung!
Dieser Text wurde in dem Buch „Golf für Dummies“ (2. Auflage 2000), geschrieben von Gary McCord, gefunden
Der Explosionsschlag
O.k., Ihr Ball befindet sich in einem Grünbunker. Sie wollen den Ball in weniger als zwei Schlägen hinaus auf das Grün befördern. Dann sollten Sie folgendermaßen vorgehen.Öffnen Sie den Stand, indem Sie den linken Fuß zurückziehen. Ziehen Sie ihn soweit zurück, bis Sie sich fast ein wenig lächerlich dabei vorkommen. Die Stellung des linken Fußes muss sich für Sie komisch anfühlen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann sollten Sie den Fuß noch weiter nach hinten stellen. Als nächstes öffnen Sie den Sand Wedge so weit, bis die Schlagfläche fast himmelwärts zeigt. (Drehen Sie den Schläger noch ein wenig weiter, falls Sie das Pech haben sollten, dass der Ball sehr nahe an der Bunkerwand liegt).
Sie sollten das Gefühl haben, als ob Sie unter dem Ball durchschlagen, wenn Sie schwingen. Diese Position sollte sich genauso komisch anfühlen wie Ihr Stand. Auch hier gilt noch einmal: Wenn das nicht zutrifft, drehen Sie das Sand Wedge noch weiter nach rechts.
Die meisten Amateure, mit denen ich spiele, tun weder das eine noch das andere. Sie stehen zu square am Ball und öffnen das Schlägerblatt nicht annähernd weit genug. Folglich können Sie die Vorzüge des Sand Wedge nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Der Schläger ist am effizientesten, wenn die Schlägerfläche weit offen ist. Sand Wedge sind speziell so gebaut. Das offene Blatt befördert den Ball nach oben, wenn man in den Sand schlägt.
Gut, Sie stehen am Ball, was nun? Jetzt wollen Sie wissen, wo genau Sie in den Sand schlagen sollen, richtig?
Zielen Sie so, dass Sie den Sand ungefähr eine Kreditkartenlänge hinter dem Ball treffen. Der Schwung sollte lediglich 80 Prozent seines normalen Tempos haben. Stellen Sie sich den Schlag als gleitende Bewegung vor. Schlagen Sie nicht auf den Ball. Sehen Sie zu, dass der Schlägerkopf eine „Schöpfkelle“ voll Sand aufs Grün befördert. Sehr hilfreich ist es, sich auf einen vollen, uneingeschränkten Durchschwung zu konzentrieren. Vergessen Sie den Ball, Sie versuchen lediglich Sand aus dem Bunker zu werfen. (Je mehr Sand Sie hinaus werfen, desto kürzer wird der Schlag. Wenn der Ball also ein gutes Stück weit fliegen soll, dann schlagen Sie ungefähr 5 Zentimeter hinter dem Ball in den Sand.) Wenn es Ihnen gelingt, Sand zu werfen, wird der Ball automatisch mitbefördert. Und genau aus diesem Grund behaupten gute Spieler auch, dass Bunkerspielen einfach sei – der Schlägerkopf kommt tatsächlich nie mit dem Ball in Berührung.
Nun cremen Sie sich schnell mit Sonnenmilch ein und gehen Sie zum Training raus in den Sand.
Dieser Text wurde in dem Buch „Golf für Dummies“ (2. Auflage 2000), geschrieben von Gary McCord, gefunden.
Wie treffe ich aus dem Sandbunker aufs Grün
Die meisten Golfer machen beim Schlagen aus dem Sandbunker den Fehler, den Schlag nicht durchzuziehen, da sie Angst haben, der Ball könnte zu weit übers Grün hinausfliegen. Anstelle dessen passieren 2 Dinge:
- 1. Man schlägt weit hinter dem Ball in den Sand, und erreicht damit, dass der Schläger sich stark eingräbt und der Ball sich kaum bewegt.
- 2. Der Schlägerkopf wird auf dem Sand geschlagen, dadurch trifft man den Ball sehr dünn und dieser wird weit übers Grün hinaus befördert.
Beide Fehler rühren daher, dass der der Schwung nicht voll durchgezogen wird, was darauf zurückgeführt werden könnte, dass man einen Punkt hinter dem Ball fixiert.
Versuchen Sie die folgende Übung, um einen vollen Schwung zu unterstützen:
Setzen Sie den Ball auf ein Tee im Sand. Setzen Sie ein zweites Tee 5 - 10 cm hinter den Ball und ein drittes Tee gleich weit entfernt davor. Achten Sie darauf, dass Sie die Tees desto weiter auseinandersetzen je weicher der Sand ist. Versuchen Sie während des Schwunges sich vorzustellen, alle drei Tees aufs Grün zu schlagen. Konzentrieren Sie sich auf alle 3 Tees (inklusive letztem) während Ihres Blickes und nicht auf das erste Tee.
Die Vorstellung des Wegschlagen des dritten Tees unterstützt Sie bei der richtigen Körperdrehung mit einem vollen Durchschwung. Dadurch werden Sie in Zukunft regelmäßige Schläge aus dem Sandbunker aufs Grün erzielen. Viel Spaß beim Üben
GOLF - ….spielen, zählen, werten
Es gibt eine Vielzahl von Zähl- und Spielarten beim Golf. Sofern bei uns nichts anderes bei einem Turnier angegeben, handelt es sich um ein Stableford Turnier. Eine andere Art ist stets extra angeführt.
Im folgenden möchten wir Ihnen die gebräuchlichsten Spielarten vorstellen:
Prinzipiell gibt es zwei Grundformen der Zählweise im Golf:
a) das Zählwettspiel ( Stroke Play)
b) das Lochspiel ( Match Play)
Für beide Zählweisen gibt es verschiedener Spiel und Zählmöglichkeiten. Abgerechnet wird mit der Scorekarte, die bei einem Wettspiel immer von einem Spieler für den anderen Spieler geführt wird. Ein Spieler ist somit immer zugleich Zähler für einen Mitspieler. Am Ende einer Runde werden die Scorekarten gemeinsam verglichen, von beiden unterschrieben und bei der Turnierleitung abgegeben. Das gilt bei Amateuren, Hobbyspielern und Profis gleichermaßen.
zu a) die gebräuchlichste Variante ist die Stableford- Wertung, seit 1998 wird sie zur Handicap Berechnung von Wettspielergebnissen verwendet, auch wenn die Wettspiele selbst als Zählwettspiele durchgeführt wurden.
zu b) hier spielen zwei direkte Gegner ( einzeln oder ein Team) gegeneinander und bei jedem Loch gibt es einen Sieger- der an diesem Loch weniger Schläge benötigte. Bei gleicher Schlaganzahl gilt das Loch als "halbiert" oder "geteilt". Gewinner einer Runde ist der, der mit mehr Löchern führt, als auf der restlichen Runde noch zu spielen sind. Beim Lochspiel darf auch ein ganzes Loch vor dem Ende geschenkt werden oder ein einzelner Schlag (z. B. ein kurzer Putt)
Ein Lochspiel kann auch mit Vorgabe gespielt werden, d. h. der Spieler mit dem höheren Hcp. erhält auf der Anzahl der schwersten Löcher, die der Differenz im Hcp. gegenüber dem Gegner entspricht, je einen Schlag mehr zugesprochen. z.B. Spieler A hat Hcp 15, Spieler B hat Hcp 20. Spieler B wird an den 5 schwersten Löcher ein Schlag mehr zugestanden.
folgende Begriffe sind von Bedeutung:
holes up = so viele Löcher vorn
holes down = so viele Löcher im Rückstand
all square = Gleichstand
Hier eine Übersicht der gebräuchlichsten Spielarten:
Stableford :
Diese Zählmethode wurde vom englischen Arzt Gordon Stableford 1898 erfunden, und basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechtes Resultat auf einem Loch, während der Runde nicht so schwer zählt als beim klassischen Zählwettspiel und daher leichter wettgemacht werden kann.
Der Spieler erhält für jene Leistung, die er laut Handicap erzielen soll ("Netto-Par") bei jedem Loch- 2 Punkte; pro Schlag den er weniger benötigt erhält er jeweils einen Punkt mehr, hingegen für einen mehr benötigten Schlag ("Netto-Bogey") bekommt er noch einen Punkt, bei zwei oder mehr weiteren Schlägen erhält er keinen Punkt mehr. Bei einem Resultat von 36 Stableford- Punkten (18Löcher mal 2 Punkte = 36) hat der Spieler sein Handicap erreicht.
Beispiel :
Sie haben Handicap 36-das bedeutet, Sie dürfen jedes Loch 2 über Par spielen ( 18 Löcher mit je zwei Schlägen mehr = 36).
Ein Loch hat nun Par 4 - Ihr "Netto Par" ist in diesem Fall 6 ( 4+2).
Spielen Sie nun das Loch mit diesen 6 Schlägen, erhalten Sie 2 Stablefordpunkte für ihre Wertung. Benötigen Sie 7 Schläge, gibt es noch einen Punkt. Bei mehr Schlägen gibt es keinen mehr. Spielen Sie das Loch jedoch mit weniger Schlägen als ihr " Netto Par", so erhalten Sie folgende Punkte:
5 Schläge - 3 Punkte
4 Schläge - 4 Punkte
3 Schläge - 5 Punkte
2 Schläge - 6 Punkte
1 Schlag - 7 Punkte
Vorteil dieser Zählweise ist es, dass ein Spieler bei einem völlig schlecht gespielten Loch, höchstens 2 Punkte verlieren kann, die er an anderen Löcher wieder mit guten Schlagzahlen aufholen kann.
Zählwettspiel :
In dieser klassischen Form (Stroke Play oder Medal Play) zählt die Gesamtzahl der Schläge. Jener Spieler hat gewonnen, der für die Runde die wenigsten Schläge benötigt hat. Dieses Ergebnis wäre "Brutto". Es gibt auch die Möglichkeit einer "Netto- Zählung"( Schläge abzüglich Vorgabe). Diese wird zur Berechnung der Stammvorgabe bzw. für Spiele zwischen Golfern unterschiedlicher Spielstärke verwendet.
Wird ein vorgabewirksames Turnier als Zählwettspiel durchgeführt, so werden die Resultate heutzutage mit Computersoftware von der Turnierleitung in Stableford- Wertung umgerechnet.
Flaggenwettspiel :
Form des Zählwettspiels. Jeder Spieler kann so viele Schläge durchführen wie die Summe seines Handicaps und der Platzstandard ergeben. Wo der Ball nach dem letzten Schlag liegt, wird eine Flagge gesteckt. Wer am weitesten kommt, hat gewonnen. Das Spiel kann auch über das 18. Loch hinausgehen.
Beispiel: Sie haben Handicap 36. Der Platzstandard (SSR) beträgt 72. Sie dürfen also 108 Schläge durchführen( 36+72) dann wird ihre Fahne gesteckt.
Texas Scramble (Captains Choice oder Louisiana Scramble) :
Ein Vierball-Teamspiel. Jeder Spieler schlägt ab, dann wird entschieden, welcher Ball am besten liegt. An dieser Stelle, innerhalb einer Schlägerlänge ( nicht näher zum Loch ) droppen die drei anderen Spieler ihre Bälle- alle vier Bälle werden weitergespielt. Am Grün werden alle anderen 3 Bälle innerhalb von 10 cm ( nicht näher zum Loch ) zum besten Ball gelegt. Es handelt sich hier um ein Zählwettspiel, wo die Vorgabe des Teams meist 1/8 der addierten Handicaps aller vier Spieler beträgt.
Bei der Variante " Florida Scramble" muss immer der Spieler aussetzen, der den bestliegenden Ball gespielt hat.
Klassischer Vierer (Foursome):
Ein Teamspiel, zwei gegen zwei, jedes Team spielt mit einem Ball, der abwechselnd von den beiden Spielpartnern gespielt wird. Beide Spieler schlagen abwechselnd ab. Normalerweise wird im Zählwettspiel mit 7/16 der zusammengezählten gemeinsamen Vorgabe gespielt und der Nettoscore zur Wertung herangezogen. Beim Lochwettspiel wird mit 3/8 der addierten gemeinsamen Vorgabe gespielt.
Vierer mit Auswahl- Drive (Greensome) :
Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler jeden Teams schlagen an jedem Loch ab. Dann wird entschieden mit welchem Ball abwechselnd weitergespielt wird. Gewertet wird nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel.
Chapman-Vierer (American Foursome) :
Variante des klassischen Vierers. Hier schlagen beide Spieler jedes Teams an jedem Loch ab, und danach schlägt jeder Spieler einmal den Ball seines Mitspielers. Vor dem 3. Schlag wird entschieden, mit welchem Ball dann abwechselnd nach den Regeln des klassischen Vierers das Loch fertig gespielt wird.
Bei der Variante " Kanadischer Chapman-Vierer " spielt jeder Spieler noch einmal seinen eigenen Ball weiter, dann wird wie oben mit einem Ball abwechselnd weitergespielt.
Vierball- Aggregat:
Zwei gegen Zwei. Die Rundenergebnisse der Spielpartner werden zum Gesamtergebnis des Teams addiert (bzw. die Punkteergebnisse wenn nach Stableford- Wertung gespielt wird )
Sunningdale - Zweier :
Lochspiel ohne Vorgabe. Jener Spieler, der mit mehr als zwei Löchern im Rückstand ist, erhält einen zusätzlichen Schlag beim nächsten Loch zugestanden. Bei jedem weiteren verlorenen Loch erhält der zurückliegende Spieler jeweils einen weiteren Zusatzschlag zugestanden, solange bis er ein Loch gewinnt, dann verfallen alle Extraschläge.
Dreiball mit Punktewertung :
Lochwettspiel für drei Personen. Jeder Spieler spielt zwei voneinander unabhängige Lochwettspiele- bei jedem Loch werden 6 Punkte vergeben. Der erste erhält 4, der zweite 2, der dritte 0 Punkte. Erzielen alle drei Spieler den gleiche Score, so erhalten alle je 2 Punkte. Gibt es zwei Beste, so erhalten sie je 3 Punkte und der Dritte geht leer aus. Gibt es einen Besten und die anderen zwei sind gleichauf, dann ist die Punkteverteilung 4-1-1. Zur Berechnung der Vorgabe wird der Spieler mit dem besten Handicap mit Handicap 0 festgesetzt, die anderen Spieler erhalten als Vorgabe die volle Differenz ihres Handicaps zum besten oder 3/4 dieser Differenz.
Vierball- Bestball (Fourball):
Zwei gegen Zwei, jeder Spieler spielt mit einem Ball, jedoch pro Loch wird nur das bessere Ergebnis pro Team gewertet. Wird als Zählwettspiel, nach Stableford aber auch als Lochwettspiel gespielt.
Spiel gegen Par :
Jeder Spieler spielt jedes Loch gegen sein eigenes Netto- Par. Das Netto- Par zählt 0. Erreicht der Spieler eine geringere Schlagzahl, so wird ein Plus geschrieben, bei höherer Schlagzahl wird ein Minus geschrieben. Der Spieler hat gewonnen, der die höchste Plus- Anzahl hat.
Skin Game:
Eine Variante die gerne bei Einladungsturnieren von Profi- Golfern gespielt wird. Bei jedem Loch wird um eine bestimmte Geldsumme gespielt ( bei den Amateuren wird um einen nach den Regeln noch zulässigen Einsatz gespielt ) Loch und Geld gewinnt der, der die niedrigste Schlagzahl benötigt hat. Wird ein Loch geteilt, so bekommt den Einsatz keiner- das Geld wird zum Einsatz des nächsten Loches dazu geschlagen.
Bestball:
Lochwettspiel, wo ein Spieler mit einem niedrigen Handicap gegen den besten Ball zweier oder dreier anderer Spieler mit höherem Handicap spielt. Keine Vorgabe wird berücksichtigt und jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball. Wer die niedrigste Schlagzahl erreicht, hat gewonnen. Die Wertung ist so wie im normalen Lochwettspiel.
Vorgabeklassen und Pufferzonen:
DGV-VorgabenklassenDGV-Stammvorgabe /Clubvorgabe
Herabsetzung pro Punkt oberhalb 36 St-NP
Klasse 1. - HCP bis 4,4 - Herabsetzung um 0,1
Klasse 2. - HCP 4,5 – 11,4 - Herabsetzung um 0,2
Klasse 3. - HCP 11,5 – 18,4 - Herabsetzung um 0,3
Klasse 4. - HCP 18,5 – 26,4 - Herabsetzung um 0,4
Klasse 5. - HCP 26,5 – 36,0 - Herabsetzung um 0,5
Klasse 6. - HCP 37,0 – 54,0 (Clubvorgaben) - Herabsetzung um 1,0
DGV-VorgabenklassePufferzone
Stableford-Nettopunkte
Klasse 1 = 34 – 36
Klasse 2 = 34 – 36
Klasse 3 = 33 – 36
Klasse 4 = 32 – 36
Klasse 5 = 31 – 36
